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tragikomödie von josef hader und alfred dorfer.

worum gehts in indien? - vier möglichkeiten.
markus müller und dieter meier
(foto: sina zimmermann)
1 Seine Kollegen kann man sich nicht aussuchen. So muss der intelligente und sensible Kurtl Fellner mit dem miesepetrigen Primitivling Heinzi Bösel zusammenarbeiten, und den erfahrenen und lebenslustigen Heinzi Bösel schickt man zusammen mit dem verklemmten Klugscheißer Kurt Fellner durch die österreichische Provinz, um für einen Fremdenverkehrsprospekt Gasthäuser zu testen. Da bleibt es nicht aus, dass sich die beiden Herren nicht nur über unzählige Schnitzel und schleimige Wirte sondern auch übereinander hermachen, bis die Fetzen fliegen und mit Streitereien, Pseudolebensweisheiten, Männergesprächen, alkoholischen Getränken und sonstigen Späßen vertreiben sich Fellner und Bösel die Zeit, bis sie plötzlich weg ist...
schnitzel. rouven bitz und markus müller
(foto: karl schremser) (foto: sina zimmermann)
2 Zwei österreichische Schnitzeltester, Heinz Bösel und Kurt Fellner, reisen als Inspektoren des Gast- und Hotelgewerbes durch die Provinz. Aus anfänglicher Feindseligkeit entwickelt sich eine Freundschaft, die am Schluß selbst der Intensivstation standhält.
Brüllend komisch, rabenschwarz.
markus müller und dieter meier
(foto: sina zimmermann)
3 Heinz Boesel und Kurt Fellner, zwei Ritter von der grauslichen Gestalt auf einer Art Gralsuche, als Gastronomieprüfer von der Landesregierung zusammengespannt, befinden sich auf Dienstreise durch diverse österreichische Dorfgasthäuser. Ein ungleiches Paar ein verzweifelter Spießer und ein philosophierender Möchtegern-Yuppi kommen einander durch Gespräche übers Fressen, Saufen und die holde Weiblichkeit näher. Bald beginnt eine wunderbare Freundschaft. Und gipfelt in ungewohnter Fürsorglichkeit... Indien ist eine saukomische, boshaft ordinäre, abgeschmierte Komödie, ein Schwank mit einem kräftigen Schuss Blues, die unversehens ins Melodram kippt. Eine Reise durch die österreichische Seele und Schnitzelkultur.
markus müller und dieter meier
(foto: sina zimmermann)
4 Eine Komödie der besonderen Art: schräg, hintergründig, gnadenlos und zutiefst ehrlich. Zwei Beamte kontrollieren Gaststätten in Niederösterreich auf ihre Qualität und geraten in ihrer extremen Unterschiedlichkeit immer wieder aneinander. Der bodenständige und ungebildete Heinzi Bösel nervt mit seiner raubeinigen Art den pseudointellektuellen Kurtl Fellner.
Erst nach und nach entsteht so etwas wie Nähe zwischen den beiden eigentlich tragisch einsamen Menschen. Und als Fellner sich in einer Extremsituation befindet, ist Bösel der Einzige, der zu ihm steht.